Forschung, Finanzierung oder Projektabwicklung - 180 Experten trafen sich bei der 3. Internationalen Geothermiekonferenz im Konzerthaus Freiburg

Projekte weltweit

Das Risikomanagement und die Finanzierung eines australischen Projektes stellte Phil Hutchins dar.
Methoden und Erfahrungswerte aus Island präsentierte Magnus Gehringer.

Workshop I

Heribert Sterr-Kölln moderierte mit viel Fingerspitzengefühl die Vormittagsveranstaltung und den Workshop I.
Irmgard Herold stellte in Freiburg die internationalen Investment Trends in der Geothermie vor.
Die Abschätzung des Fündigkeits- risikos als Grundlage für Versicherungen ist für Rüdiger Schulz besonders wichtig.
Welche Kriterien eines Projektes für den Risikokapitalgeber besonders interessant sind, stellte Jochen Sautter zur Diskussion.
Werner Suhm widmete sich den Chancen und Risiken für die Technologieentwicklung in der Geothermie.

Workshop II

Am Beispiel des Hundertwasserbades Bad Blumau berichtete Lorenz Eichinger von den gelösten Problemen bei der Ausgasung tiefer hoch mineralisierter Grundwässer und deren Möglichkeiten der Mehrfachnutzung.
Zur Exploration und Erschließung tiefer geothermischer Speicher sprach Andreas Henk.
Über die induzierte Seismizität der Tiefengeothermie berichtete Wolfgang Brüstle.
Der Pumpen- und Material- tauglichkeit und möglichen Lösungsansätzen widmete sich Hartwig Schröder.

Workshop III

Das Contracting als Finanzierungsinstrument zur Realisierung von Geothermieprojekten war das Thema von Jürgen Lange-von Kulessa.
Ladislaus Rybach erzählte in Freiburg die Erfolgsstory der Erdwärmesonden in der Schweiz.
Geothermieprojekte am Oberrhein fast auch die badenova ins Auge, so Johann-Martin Rogg. Ein Geothermiekraftwerk in Breisach wird bis zur Projektreife entwickelt.
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Neben den Vorträgen kam das Networking nicht zu kurz